Archiv der Kategorie: Vermischtes

Gay Vibe Tel Aviv in Köln

Tausende Menschen aus der ganzen Welt feierten am Donnerstag auf dem Kölner Neumarkt die „Tel Aviv Gay Vibe Beach Party“ im Rahmen der Gay Games.

Israelische DJs, Drag Queens und Sänger heizten dem begeisterten Publikum ein.

Moderatorin Hella von Sinnen mit den "Holy Wigs"

Osh-Ree

Tami Bibring und Yoav Arnon

Tomer Heistein

Kay Long & Osh-Ree

Hella von Sinnen

Leitungswasser für das Kabinett

Das israelische Regierungskabinett wird in Bezug auf den Wasserkonsum mit gutem Beispiel vorangehen und in Zukunft statt Mineralwasser in Flaschen Leitungswasser trinken. Das beschloss nun Kabinettssekretär Zvi Hauser auf die Empfehlung einer Umweltinitiative hin.

Der israelischen Bevölkerung soll damit bewiesen werden, dass das Leitungswasser des Landes trink- und genießbar. Bereits am kommenden Sonntag werden die gewohnten Flaschen vom Kabinettstisch verbannt werden.

„Die Minister müssen ein Vorbild sein. Wenn sie Mineralwasser trinken, kann das als mangelnder Glaube an die Qualität des Trinkwassers aus der Leitung interpretiert werden, und das ist nicht der Fall“, bemerkte Hauser: „Wir erden uns bemühen, das Wasser in Karaffen zu servieren. Wenn der Wunsch nach Minze und Zitrone besteht, werden wir sie hinzufügen.“

Hauser (im oberen Bild rechts) zeichnet bereits verantwortlich für die gesunden Snacks wie Obst, Jogurt und Müsli, die neuerdings statt des fetten Gebäcks bei den Kabinettssitzungen angeboten werden. Mancher Minister ist dadurch schon einige Pfunde losgeworden.

(Yedioth Ahronot, 03.08.10)

Tel Aviv bei den Gay Games in Köln

Bei den diesjährigen Gay Games in Köln wird auch eine Delegation aus Tel Aviv für Stimmung sorgen – und zwar mit der „Tel Aviv Gay Vibe Beach Party“. Mit von der Partie sind die DJs, Performance-Künstler und Popstars Amir Faye-Guttman, Kay Long & Osh-Ree, Henree, Tomer Heistein, Tami Bibring und Yoav Arnon.

Wann: Donnerstag, 5. August, 17 bis 21.30 Uhr

Wo: Neumarkt

Eintritt: Frei

Weitere Informationen bei shai.doitsh@gmail.com

Peres: Die glücklichsten Jahre meines Lebens

Israels Präsident Shimon Peres zieht nach drei Jahren im Amt eine positive persönliche Bilanz und spricht gar von den „glücklichsten Jahren seines Lebens“. In den letzten 36 Monaten hat der 87jährige bereits 27 Auslandsreisen, rund 700 diplomatische Treffen und 600 Interviews mit der internationalen Presse hinter sich gebracht.

Foto: Mark Neiman/ GPO

„Niemals habe ich die Menschen in Israel so gut gekannt, und das macht mich zu einer so beherzten Person“, sagte Peres unter Hinweis auf die breite Unterstützung, die er von Seiten der Bevölkerung genießt. Womöglich sei er früher, da er noch ein umstrittener Politiker war, stärker gewesen; aber nun genieße er das Leben ganz außerordentlich.

„Wenn ich für einen Tag die Schweiz besuche, werde ich ungeduldig und will nach Hause“, sagte Peres in Bezug auf die israelische Lebensart. „Ich mache mir nichts aus Bergen, Banken und Schnee. Israel ist ein faszinierendes Land mit außergewöhnlichem Temperament. Jeder hier ist involviert, und daher diskutieren die Leute so viel.“

Auch hinsichtlich eines Friedens mit den Palästinensern bleibt der israelische Präsident optimistisch: „Ob es eine Chance gibt [für ein Abkommen]? Ja. Sogar schon bald, denn ich denke, es geht nicht darum, dass die Araber den Israelis gegenüberstehen, sondern dass die Araber und die Israelis einer sehr herausfordernden Realität gegenüberstehen, für die jeder eine Antwort bieten muss.“

(Yedioth Ahronot, 15.07.10)

Fahr Rad!

Tour d'Israel im Negev

Das sozial-wirtschaftliche Kabinett hat einem 100 Millionen Schekel (21,4 Mio. Euro) teuren 5-Jahres-Plan zugestimmt, 4.900 km Radwege im ganzen Land zu bauen.

Im Fahrrad-Tourismus werden weltweit Milliardenbeträge erwirtschaftet, so das Tourismus-Ministerium, und Israel hat mit den richtigen Investitionen das Potential zu einem Anzugspunkt für Radfahrer zu werden.

Um dies zu erreichen, wird das Ministerium 4.900 km Radwege in hauptsächlich ländlichen Gegenden schaffen – vor allem im Negev und Galiläa mit Verbindungen zu den großen Bevölkerungszentren. Gegenwärtig gibt es im Land 600 km Radwege, 1.400 km befinden sich im Bau.

„Der Ausbau der Infrastruktur für Radfahrer wird das Angebot für Touristen abseits der großen Städte weiter vervielfältigen und kleine und mittelständische Unternehmen durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützen. Fast 80 Prozent der Radwege werden im Negev und Galiläa für 40 Mio. Schekel (10,7 Mio Euro) entstehen und zweifellos wird diese Investion sowohl aus regionaler Perspektive als auch für die gesamte Wirtschaft lohnend sein,“ teilte Tourismus-Minister Stas Meseznikov (Israel Beiteinu) mit.

(JPost, 9.6.2010)

Start-Up-Nation Israel

„Israel ist in vieler Hinsicht im Vergleich zu seiner Größe das Land, das am meisten zur technologischen Revolution beigetragen hat.“ – Bill Gates

„Wenn sie im Nahen Osten nach Öl suchen, brauchen sie nicht in Israel anhalten, aber wenn sie Verstand, Energie und Integrität suchen, ist es der einzige Ort, den sie im Nahen Osten müssen.“ – Warren Buffett

Rückkehranreize für Auslandsisraelis

Foto: Nefesh B'Nefesh

Israels Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Sonntag auf der wöchentlichen Kabinettssitzung einen Plan vorgestellt, der die vielen im Ausland lebenden Israelis zu einer Rückkehr in ihr Heimatland animieren will.

„Die Regierung wird heute einen besonderen Plan verabschieden, um die Rückkehr von Israelis, die im Ausland residieren, zu fördern. Es gibt ungefähr 750 000 im Ausland lebende Israelis, und unser Ziel ist es, wenigsten 15 000 von ihnen pro Jahr nach Hause zurückzubringen. Zu diesem Zweck wird der erwähnte Plan u. a. Steuervergünstigungen, Erziehungsbeihilfen, medizinische Versorgung und Vorsorgeleistungen enthalten.

Der Plan wird vom Einwanderungsministerium, dem Finanzministerium und dem Ministerpräsidentenamt betrieben werden. Ich danke jedem, der hieran beteiligt gewesen ist. Dies ist sehr wichtig, da diese Menschen vor allem anderen unser Fleisch und Blut sind. Die Absorption und wirtschaftliche Integration bei ihrer Rückkehr verlaufen gewöhnlich sehr schnell. Schließlich haben sie denselben nationalen Hintergrund und kennen die Sprache und Kultur. Sie sind auch vertraut mit anderen Kulturen, schöpferischen Begabungen und Arbeitsstandards, die hier zu adaptieren wir manchmal sehr interessiert sind.

Gegenwärtig zeichnet sich ein gewisser Wendepunkt ab. Viele von ihnen haben Israel aufgrund des Fehlens von Möglichkeiten verlassen, und nun würden einige dank des Vorhandenseins von Möglichkeiten gern zurückkommen, da die israelische Wirtschaft besser abschneidet als manch andere, einschließlich derer entwickelter Staaten. Daher heißen wir sie willkommen und werden uns nun einen Plan zu Eigen machen, der – für begrenzte Zeit – die erwähnten Vergünstigungen bietet. All jene, die Verwandte im Ausland haben (ich wage zu sagen, dass trifft auf beinahe alle von uns zu), mögen ihre Verwandten über die heutige Entscheidung in Kenntnis setzen und ihnen sagen, dass es nicht nur richtig, sondern lohnenswert ist, ins Land zurückzukehren, und sie mögen sie zurückbringen.“

(Außenministerium des Staates Israel, 16.05.10)