Kritik an Reuters nach Bildmanipulation

Die Nachrichtenagentur Reuters ist dafür kritisert worden, Bildmaterial von der „Mavi Marmara“ manipuliert zu haben. Es sollen Bilder beschnitten worden seien, auf denen mit Waffen wedelnde Aktivisten und Blutlachen sowie verwundete israelische Soldaten zu sehen waren.

Reuters wies am Montag die Anschuldigung der einseitigen Berichterstattung zurück. Vielmehr fügte die Nachrichtenagentur hinzu, sie hätte sofort auf die Originalfotos zurückgegriffen als sie davon erfahren hatte, dass die Ränder der bereits veröffentlichten Bilder beschnitten worden waren.

Ein Reuters-Sprecher sagte Haaretz: “Reuters ist der genauen und objektiven Berichterstattung verpflichtet. Alle Bilder, die über unseren Kanal gehen, durchlaufen eine strenge redaktionelle Evaluation und Auswahlprozess.“

„Die fraglichen Aufnahmen wurden in Istanbul bereitgestellt, nachdem sie den üblichen redaktionellen Prozess durchlaufen haben, zu dem auch die Beschneidung der Bildränder gehört. Als wir realisierten, dass der Dolch versehentlich mit dem Bildrand abgeschnitten worden war, hat Reuters sofort auf die Originale zurückgegriffen.“

Dies ist nicht das erste Mal, dass Reuters kritisiert wurde, Bilder gegen die Gunsten Israels eingesetzt zu haben. Während des 2. Libanonkrieges im Jahr 2006 gab die Nachrichtenagentur zu, dass eines ihrer Bilder durch ein Bildbearbeitungsprogramm manipuliert worden war.

(Haaretz, 8.6.2010)

Um folgende Bilder geht es:

Bild aus der Hürriyet

Bild bei Reuters

und

Bild von der Website der IHH

Bild bei Reuters

Die Bilder stammen vom Blog „little green footballs“. Eine ausführliche Erklärung zu den Unregelmäßigkeiten kann dort nachgelesen werden.

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4 Antworten zu “Kritik an Reuters nach Bildmanipulation

  1. Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Botschaft des Staates Israel in Berlin!
    Ich bin entsetzt und traurig darüber, wie – wieder einmal – in so vielen Medien gegen Israel gehetzt wird. Glaubt man bei Reuters in allem Ernst, dass diese Bildmanipulationen in Istanbul „versehentlich“ passiert seien?
    Ich glaube vielmehr, dass die manipulierten Fotos den vielen, die vor Antijudaismus, Antisemitismus und Antizionismus blind für Fakten sind, gerade recht kamen: diese Menschen wollen ihre Vorurteile bestätigt sehen. Dazu sind diese manipulierten Fotos sehr gut zu gebrauchen.
    In herzlicher Verbundenheit grüßt Sie
    Eleonore Kattwinkel

  2. @botschaftisrael:

    Aufgrund Ihres Newsletters war ich schon früh informiert über diese Bildmanipulation und konnte andere in Diskussionen darauf hinweisen und deren Verdrehungen der Wahrheit korrigieren. Sie sehen also, Ihre Medienarbeit ist sehr wertvoll und wirksam, denn die einseitige Berichterstattung im Westen kommt oft sehr zögerlich mit solchen Hinweisen, wenn das Kind schon im Brunnen liegt, wie das Sprichwort sagt.

    Herzliche Grüße
    Eine Schweizerin

  3. Ichfinde estraurig wie mit alen mitteln versucht wird Israel in ein schlechtes bild zu stellen, nur damit gewisse leute im besseren licht stehen.
    es ist auch traurig das sich abgeordnete der demokratischen republik deutschland wo es freie wahlen usw gibt in den dienst der terrororganistatio hamas stellen. so was ist verschwendung von steuergeldern usw.
    help ISRAEL NOW

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